LCD-Displays werden im Allgemeinen als „aktive Panels“ bezeichnet. Die Kerntechnologie dieser aktiven Panels ist der Dünnschichttransistor, kurz TFT. Daher hat sich die Bezeichnung TFT im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert, obwohl sie nicht ganz korrekt ist. Worin genau liegt der Unterschied? Wir erklären es Ihnen.
Die Funktionsweise eines TFT-LCDs beruht darauf, dass jedes Flüssigkristallpixel von einem dahinter integrierten Dünnschichttransistor, dem TFT, angesteuert wird. Vereinfacht gesagt, stellt ein TFT für jedes Pixel ein Halbleiterschaltelement bereit, das direkt durch Punktimpulse gesteuert werden kann. Da die einzelnen Pixel relativ unabhängig sind, ist eine kontinuierliche Ansteuerung möglich.
Die vollständige Bezeichnung für einen IPS-Bildschirm lautet In-Plane Switching (Plane Switching). Die IPS-Technologie verändert die Anordnung der Flüssigkristallmoleküle und nutzt eine horizontale Schalttechnologie, um deren Auslenkungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Dadurch wird eine extrem hohe Bildschärfe auch bei Erschütterungen gewährleistet. Die hohe Ausdruckskraft eliminiert die bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen auftretenden Unschärfen und Wasserflecken bei Druck und Erschütterungen. Da sich die Flüssigkristallmoleküle in der Ebene drehen, bietet der IPS-Bildschirm einen sehr guten Betrachtungswinkel von nahezu 180 Grad in vier Achsen.
Obwohl die IPS-Bildschirmtechnologie sehr leistungsstark ist, basiert sie dennoch auf TFT und ist im Kern immer noch ein TFT-Bildschirm. So leistungsstark IPS auch sein mag, letztendlich leitet es sich von TFT ab, daher stammen TFT- und IPS-Bildschirme von ein und demselben ab.
Veröffentlichungsdatum: 10. August 2022
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